Geförderte Projekte

2017

Projekt vom neue Wege miteinander e.V.

Ein Hip Hop-Workshop mit Jugendlichen aus der Stadt, die über Musik und Sprache als Ausdrucksmittel, ihren Träumen und Ängsten eine kraftvolle Stimme verliehen konnte die Begegnung unterschiedlicher Identitäten und Lebensrealitäten geschaffen werden. Mit Rap, Beatboxing, Poetry Slam, Theater und Tanz konnten die Jugendlichen in den Austausch treten und sich mit Vorurteilen auseinander setzen und gemeinsam reflektieren.

Projekt des IFV Wiederaufbau Kirche Beuna e.V.

Am 09.12.2017 fand ein Konzert des Ermlitzer Männerchores in der Kirche Beuna statt, durch den kostenloses Eintritt hatten alle Mitbürger*innen die Möglichkeit, sich an einem kulturellen Ereignis zu beteiligen und so das gesellschaftliche Miteinander zu stärken.

Projekt vom Evangelischen Kirchenkreis Merseburg

In Kooperation mit Studierenden der Hochschule Merseburg fand die Betreuung und Begleitung von Ehrenamtlichen statt. Dazu wurde ein Handlungskonzept erarbeitet und Lehr- und Lernmaterialien konzipiert und erprobt, sodass eine Betreuung der Ehrenamtlichen durch die Studierenden stattfinden konnte und die Betreuung und Begleitung von Kindern zur Sicherung des schulischen Lernerfolgs verbessert werden konnte.

2018

Projekt der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V.

Partner: Willi‐Sitte‐Galerie Merseburg, Landeszentrale für politische Bildung, PfD „Merseburg engagiert“, Modellprojekt „Jugend für Vielfalt“

Einen offenen Blick – persönlich und mit aktuellem Zeitbezug – das bot die Ausstellung von Schülerinnen und Schülern des Burg-Gymnasiums Wettin, der Sekundarschule Mücheln und des Domgymnasiums Merseburg.
Nicht nur für, aber von jungen Menschen wurden die Ausstellung und das begleitende Rahmenprogramm konzipiert. 2016 und 2017 unternahmen Schülerinnen und Schüler von Titelschulen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aus dem Saalekreis eine aufwühlende Zeitreise in unsere gemeinsame europäische Geschichte. Sie besuchten Treblinka, eine von sieben Todesfabriken auf dem Boden des heutigen Polens.

Treblinka war ursprünglich nur ein kleiner Bahnhof. 1941 wurde ganz in der Nähe der Bahnstrecke ein Strafarbeitslager (Treblinka I) geöffnet. Seit dem wird dieser Ortsname mit Entsetzen und Leid in Verbindung gebracht. Auf einer Fläche von 17 Hektar wurden zunächst vor allem Polen zur Zwangsarbeit in Kiesgruben und Steinbrüchen eingesetzt. Von den insgesamt 20.000 inhaftierten Menschen überlebten die Hälfte diese Tortur nicht; ihre sterblichen Überreste ruhen heute auf dem „Hinrichtungsplatz“.

Das Modellprojekt Jugend für Vielfalt! begleitet edie Ausstellung mit kurzen Projekttagen zu den Themen Klischees und Vorurteilen, besonders das Thema Antisemitismus war präsent.

Im Rahmenprogramm der Ausstellung fanden Lesungen, Konzerte, Vorträge, ein Künstlergespräch und ein Theaterstück statt.

Faltblatt

Einladung (1) (2)

Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung zur Eröffung am 15.04.18

Projekt des Caritas Regionalverband Halle e.V.

Partner für die Ausstellungspräsentation: Carl‐von‐Basedow‐Klinikum, evangel. Kirchspiel/Marktkirche Merseburg

Im Projekt wurden mittels einer Fotorallye verschiedene Motive in der Stadt Merseburg von verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Merseburg fotografiert. Diese BIlder wurden in einer Ausstellung an verschiedenen Orten präsentiert.

Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung vom 05.07.2018

Projekt vom GewaltpräventionsZentrum VAP e.V. in Aue

In der Schule „Am Südpark“ wurden insgesamt 6 Verhaltenstrainings zum Abbau von Vorurteilen und der Gewaltprävention im Kontext Schule in drei 7.Klassen durchgeführt.So konnten Sozialkompetenzen gestärkt und eine friedliche, tolerante und konstruktive Interaktion gefördert werden. Weiterhin wurden aggressiven und störenden Verhaltenstendenzen vorgebeugt,

Zusätzlich wurden Arbeitsmaterialien für die Alltagspädagogen zur Förderung der Nachhaltigkeit bereitgestellt.

Website des Gewaltpräventionszentrums

Projekt des Bündnisses „Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage“

Mit einer Veranstaltngsreihe möchte das Bündnis ein Angebot an Zivilgesellschaft in Merseburg und Umgebung schaffen, welches die Themen Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit verstärkt und für demokratie- und rechtsstaatsfeindliche Phänomene sensibilisiert.

Durch die Vielfalt an Angeboten soll die Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements gestärkt und eine Prävention vor Gewalt und Hetze entwickelt werden.

Die Veranstaltungsreihe startete am 16.06. mit einem gemeinsamen Picknick und Gesprächen sowie Musik auf dem Kliaplatz und wird in den kommenden Monaten fortgeführt.

Projekt der Interessengruppe Merseburger Geschichte

Innerhalb des Projekts soll dem 1000. Todestag des Bischofs Thietmar von Merseburg gedacht werden. Dazu wurde bereits eine Broschüre erstellt und gedruckt, welche in den kommenden Monaten auf verschiedenen Infoständen präsentiert werden soll. Zudem ist eine Stadtführung geplant, welche an die Geschichte des Bischofs erinnern soll.

Mit diesem Projekt soll vor allem das historische Wissen über die Vergangenheit der Stadt Merseburg gestärkt und die Identifikation mit Stadt und Region gefördert werden.

https://merseburghistory.com/